20 FRAGEN AN …

David Pohle

Verleger & Hamburger | www.derhamburger.info

Auf welche Leistung sind Sie besonders stolz?

Dass ich 50 Liegestützen schaffe.

Ärgern Sie sich über Kritik?

Kommt drauf an. Von Leuten, die sich eine fundierte Meinung gebildet haben und die auch vernünftig äußern können, immer gerne angenommen. Social-Web-Kritik ohne Profilfoto regt mich hingegen fürchterlich auf.

Wohin geht Ihre nächste Reise?

Nach Meribel/Trois Vallees zum Skifahren.

Mit wem möchten Sie auf keinen Fall am Tisch sitzen?

Mit jemanden, der keine Zeit hat.

Wenn Sie einen Orden verleihen könnten, wer würde ihn bekommen?

Dem amerikanischen Piloten „Sully“ Sullenberger, der eine Verkehrsmaschine mit über 150 Passagieren im Hudson-River vor Manhattan notgelandet ist. Niemand kam zu Schaden.

Verraten Sie uns Ihr Lieblingsrestaurant?

Das Hygge im Landhaus Flottbek im Hamburger Westen.

Der beste Ort für den Ausklang einer durchfeierten Nacht?

Fischmarkt von Hamburg-St. Pauli am Sonntagmorgen zum Sonnenaufgang. Dazu Matjesbrötchen und blitzkaltes Astra.

Wie kann man Sie kulinarisch verwöhnen?

Einfache, frische Sachen von Leuten, die richtig gut kochen können.

Wie entspannen Sie?

Indem ich ein HSV-Spiel weder gucke noch im Radio höre.

Angenommen, Sie könnten eine Woche lang jemand anderer sein. Wer wäre das?

Mittelstürmer der deutschen Nationalmannschaft bei der WM.

Ihre Vorbilder?

Peter McNamara (Tennisheld 80er Jahre), mein Vater, der niemals schlecht über jemanden oder eine Zeit gesprochen hat.

Welche Charaktereigenschaften schätzen Sie?

Freundlich-/Höflichkeit. Zuverlässigkeit. Loyalität. Fröhlichkeit. Großzügigkeit. Hilfsbereitschaft.

Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?

Jimmy Spithill, Chasing the Cup. Spithill hat mehrfach den America´s Cup der Segler gewonnen, letztes Jahr allerdings gegen die Kiwis verloren. Spannende Biographie. Und Regeln für einen Ritter von Ethan Hawke, das sollte jeder richtige Mann – Jungs auch – am besten mehrfach gelesen haben.

Was ist für Sie ein perfekter Tag?

Hm, auf alle Fälle beginnt er ohne Wecker.

Worauf sind Sie stolz?

Auf meine drei Kinder und meine Frau, die alle drei ohne PDA zur Welt gebracht hat.

Wofür haben Sie kein Verständnis?

Die Verblödung der Gesellschaft. Die Kürzung von Bildungshaushalten.

Welches Talent hätten Sie gerne?

Ich würde gerne mehrere Sprachen gut sprechen.

Schenken Sie uns eine Lebensweisheit?

Gebt gut Acht auf die Welt, wir haben nur diese eine.

Das Leben ist zu kurz, um …

zu weit in die Zukunft zu planen.

Wie definieren Sie Luxus?

Familie, Freunde, Zeit, Liebe. Einfache Sachen, die gut sind. Sauberes Wasser, gute Luft, Natur. Und ein schöner Biergarten.

Was haben Sie immer im Kühlschrank?

Tegernseer Hell. Und Flötzinger.

Haben Sie ein Lebensmotto?

Was du hast, das hast du. (im Sinne von erledigt / gemacht)

Was wäre Ihre Henkersmahlzeit?

Ein großer Topf langer Spaghetti mit Butter, Heinz-Ketchup und frischen Parmesan. Habe ich als Student täglich gegessen.


Foto: René Supper für DER HAMBURGER