20 FRAGEN AN …

Dr. Caroline von Kretschmann

Hotelier | www.europaeischerhof.com

Was treibt Sie an?

Die Vision unseres Hauses, das herzlichste Stadthotel Deutschlands zu sein und einen Ort zu schaffen, an dem Menschen glücklich sind. Egal ob Gäste, Mitarbeiter, Lieferanten. Einfach jeder, der das Haus betritt.

Ärgern Sie sich über Kritik?

Nein. Ganz im Gegenteil. Kritik ist eine wichtige Chance, zu lernen. Ich bin nur manchmal verwundert über die Art und Weise, wie sie geäußert wird.

Wohin geht Ihre nächste Reise?

Hoffentlich ans Meer.

Was kann Ihre Sekretärin, was Ihr iPhone nicht kann?

Ich habe keine Sekretärin. Aber meine Kollegen im Team unterscheiden sich von einem i-Phone vor allem durch ihre aufrichtige Herzlichkeit, ihre Leidenschaft und ihren Humor. Das ist es, warum ich mich jeden Morgen wirklich freue, zur Arbeit zu gehen.

Sind Sie ein Late-Night-Checker oder ein Early-Bird?

Ich bin eher ein Early-Bird, der jeden Morgen als erstes auf den Hometrainer geht. Gerne auch um 4 Uhr früh, wenn es nötig ist.

Der beste Ort für den Ausklang einer durchfeierten Nacht?

Ein gefüllter Kühlschrank.

Wie kann man Sie kulinarisch verwöhnen?

Mit Pasta.

Wie entspannen Sie?

Beim Sport. Am liebsten in der Natur.

Ihre Vorbilder?

Ganz nach einem bekannten Zitat „Sie brauchen Kinder nicht zu erziehen, sie machen einem sowieso alles nach“: meine Eltern

Welche Charaktereigenschaften schätzen Sie?

Humor, Zuverlässigkeit, Aufrichtigkeit

Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?

„Die Erfindung des Lebens“ von Hanns-Josef Ortheil

Worauf sind Sie stolz?

Das wir es als eines der wenigen privat geführten 5-Sterne-Häuser geschafft haben, ohne Vermögen und ohne Investor seit über 150 Jahren in einem sehr kompetitiven Markt zu überleben.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?

Einen Rauhaar-Dackel. Oder am besten zwei.

Ihr größter Erfolg?

Erfolg ist immer Teamarbeit und es ist erstaunlich, was man alles erreichen kann, wenn es einem egal ist, wer die Anerkennung dafür erntet. In diesem Sinn ist mein größter Erfolg immer Menschen in meinem Umfeld gehabt zu haben, mit denen ich wachsen konnte.

Ihre größte Niederlage?

Missbrauchtes Vertrauen eines Mitarbeiters. Aber Vertrauen ist das Risiko, einem Anderen eine gute Absicht zu unterstellen. Das werde ich auch zukünftig nicht ändern.

Wofür haben Sie kein Verständnis?

Unaufrichtigkeit und mangelnde Fairness.

Welches Talent hätten Sie gerne?

Fliegen.

Schenken Sie uns eine Lebensweisheit?

Ein Weg entsteht, wenn man ihn geht.

Wie definieren Sie Luxus?

Für mich ist Luxus, das zu tun, was ich liebe. Und da fühle ich mich sehr beschenkt. Für unser Haus ist Luxus eine besondere Form von Aufmerksamkeit, herzlicher Zuwendung und echter Präsenz. Es ist ein Lebensgefühl, welches man mit Geld nicht kaufen kann.

Haben Sie ein Lebensmotto?

Da wo du bist, ist vorne. Wurde mir von meiner Großmutter gesagt und das Motto hat mich immer gut begleitet. 😉