Kunze kocht mit: GREGOR MEYLE

Musiker und  »Sing meinen Song«-Star Gregor Meyle liebt die Pfalz.
In der 1A-Kochschule von Karola und Rainer Jöckle in Bellheim hat sich der sympathische 35-Jährige für seinen Auftritt bei »Grill den Henssler« schulen lassen.
Kunze hat mitgekocht.

DBdR_Kunze-trifft_Meyle_2Du liebst und schätzt die Pfalz. Was verbindet dich mit dieser Landschaft, dass Du hier so häufig zu Gast bist?
Ich würde eigentlich gerne noch viel öfter hier rumhängen. Kochen, Essen, im Pfälzer Wald wandern, mit einer Flasche Riesling im Rucksack – wunderbar! Erstmal ist es aber eine enge Freundschaft zu Familie Jöckle, die diese Kochschule hier betreibt. Auch ein Grund: Die Pfalz hat ganz ganz liebenswerte Menschen.

Du bist heute hier, um dich für deinen Auftritt in der TV-Show »Grill den Henssler« vorzubereiten. Wie schätzt Du deine Kochkünste ein?
Wir arbeiten heute an dem Rezept, weil ich ein Schluri bin. Kochen ist die eine Sache. Meistens schmeckt es auch ganz gut, aber es sieht scheiße aus. Außerdem lasse ich immer alles rumstehen und bekomme den gesetzten Zeitrahmen nicht hin. Das üben wir heute!

Du bist nicht das erste Mal hier in der 1A-Kochschule. Ist so ein Kochkurs ein Erlebnis wert?
In jedem Fall. Es gibt ja wahnsinnig viel Halbwissen. Auch bei mir. Nimmt man nur mal das Beispiel »Fisch filetieren« – das musst Du lernen!

Du bist viel unterwegs und kommst daher auch viel rum. Welches Standing hat die Pfalz?
Die Pfalz ist kulinarisch sehr entspannt, der Pfälzer Wald vor der Tür. Betrachtet man die Symbiose aus Küche und Landschaft ist die Pfalz die Toskana Deutschlands und eines der kulinarischen Highlights in Deutschland.

Ohne Wein geht in der Pfalz nichts. Was sind deine Favorites?
Ich bin ein großer Sauvignon blanc Fan! Ich mag aber auch exotische Rebsorten wie Gewürztraminer. Goethe hat gesagt „Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken“. Daran halte ich mich.

Durch die erfolgreiche TV-Sendung „Sing meinen Song“ mit Xavier Naidoo hast Du ein enormes Medieninteresse erhalten. Was hat sich seither verändert?
Wir haben ungefähr zehnmal so viele Leute, haben zehnmal so viele Platten verkauft und ich habe auch zehnmal so viel zu tun. Bis Weihnachten bin ich komplett eingedeckt und werde mir dann eine paar freie Tage gönnen. Man muss den Rasen eben mähen, so lange das Gras wächst. Dieses Jahr machen wir noch eine Weihnachtssendung von »Sing meinen Song«. Dafür waren wir im Oktober auf einer Almhütte und haben so getan, als ob Weihnachten wäre. Ich hab mich wahnsinnig gefreut, alle mal wieder zu sehen. Es ist wirklich ganz viel passiert durch die Sendung.

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Wie kam es dazu, dass Du für diese Sendung ausgewählt wurdest?
Das ist wirklich ein ganz großes Glück. Der Xavier hätte auch ganz andere auswählen können. Die Sendung hat für viel Furore gesorgt, weil sie anders war. Es gibt keinen Wettbewerb, es gibt keinen Moderator, kein Publikum, es gibt gar nichts. Da sitzen ein paar Typen aufm Sofa, trinken Bier, Jägermeister und machen Mucke. Die Musiksongs sind natürlich von langer Hand vorbereitet, das ist klar, aber trotzdem passierts, wie mir oder anderen Künstlern, dass du auf der Bühne stehst und einen Blackout hast. Scheiße! Verkackt! Und genau das hat man in der Sendung gesehen. Und das fand ich auch gut!

Noch ganz zum Schluss: 3 Schlagworte zur Pfalz!
Man wird hier nie verhungern. Es lässt dich hier keiner nach Hause, bevor Du nicht satt bist und es gibt unfassbar herzliche Leute hier in der Pfalz. Alle sehr entspannt.


www.gregor-meyle.de
www.1a-die-kochschule.de