Alte Pfarrey

»Erster unter Gleichen«

Primus inter pares. Diesen Ausdruck verwendete man im Römischen Reich, um eine bestimmte Person aus einer honorigen Gruppe Gleichgestellter hervorzuheben. Solch ein »Erster unter Gleichen« ist auch die Alte Pfarrey. Sie ist ein Ort wie aus einem Märchenbuch. Unschlagbar gelegen an einem idyllischen Fleckchen Erde namens Neuleiningen, umgarnt von historischem Gemäuer und prachtvoll begrünten Wänden, steht hier eines der wunderbarsten Genussbiotope der Pfalz. Sicher, dieser Landstrich ist reich an erstklassigen Restaurants und ansprechenden Hotels; die Alte Pfarrey geht aber eben stets einen Schritt weiter und scheut keine Mühe, um ihre Gästen ein prägendes Erlebnis zu bieten. Ein Erster unter Gleichen eben.

Schon die Römer wussten, dass es sich in der Pfalz hervorragend aushalten lässt, vor einigen Jahren wurden in der Nähe von Neuleiningen sogar die Überreste eines antiken römischen Weinguts entdeckt. Dabei ist es hier heute noch viel schöner – Orten wie der Alten Pfarrey sei Dank. Die bieten schon im Restaurant Höchstleistungen für Gaumen, Magen und Seele. Seit September 2015 steht hier wieder Küchenchef Silvio Lange an den Töpfen. Seine Rückkehr nach dreijähriger Abstinenz brachte der Küche sofort wieder den Michelin-Stern ein, den er schon damals für das Haus erkochte – ein untrügliches Zeichen für die Raffinesse und Hingabe, mit der er direkt wieder loslegte. Seine Gerichte sind saisonal, frischere Produkte findet man nirgendwo, kunstvoll, aber nicht übertrieben werden sie auf den Tellern angerichtet. Seine Gänseleber kommt mit Rhabarber und Roter Garnele, die Jakobsmuschel schmiegt sich in einen intensiv duftenden Krustentiersud, der Saibling bekommt eine erfrischende Gurke und Kaviar als Verstärkung, beim US-Beef gibt sich der Cuisinier in klassischer Südstaatenmanier und reicht Süßkartoffeln samt jungem Lauch dazu. Und was soll man dazu sagen – Lange trifft Gang für Gang ins Schwarze.

Sommers ist der Innenhof der perfekte Ort für die Schlemmerei, auch im Wintergarten oder dem historischen Gastraum kann man sich fürstlich verwöhnen lassen. Bei den Hotelzimmern wird dem Gast ebenfalls eine royale Behandlung zugesichert: Opulent gestaltete und verschwenderisch ausgestattete Räume begrüßen nach einem ausgiebigen Menü mit barocken Akzenten und warmer Stimmung. Die ist auch einem ausgeklügelten Lichtkonzept zu verdanken, das… ach, aber das hatten wir ja schon: Primus inter pares eben.


www.altepfarrey.de
info@altepfarrey.de