Weingut Hillinger

Der Wunderwinzer


Der Neusiedlersee im österreichischen Burgenland. Die Gegend ist wunderschön, aber auch berühmt für ihren Wein. Seit einigen Jahren steht sie auch für einen Namen: Leo Hillinger. Der Winzer ist einer von Österreichs berühmtesten, mit Sicherheit auch wagemutigster Winzer-Stars, ein kapitaler Visionär, der den Weinhandel seines Vaters 1990 übernahm, ihn in ein Weingut umwandelte – und rigoros seine eigenen Visionen durchsetzte. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Schon wenige Jahre später war das Weingut Hillinger eines der größten privaten Weingüter des Landes, heute exportiert Hillinger in die ganze Welt, unterhält auch Rebflächen im aufstrebenden Ungarn und Weinläden und Weinbars in Wien, Kitzbühel, Linz, Salzburg und München.

Wie das alles passieren konnte? Und noch dazu derart schnell? Ziemlich gute Frage. Fakt ist: Leicht hatte es Hillinger nicht. Anstatt ein florierendes Weingut zu übernehmen, übernahm er ein marodes Unternehmen. „Jugendliche Blödheit“, sagt er heute dazu – und hat jahrelang geackert wie ein Wahnsinniger, um das hinter sich zu lassen. Das hat er längst geschafft, ist ein Winzer von Weltruhm, der in der High Society ebenso verkehrt wie im Weinberg. 280 Tage im Jahr ist er im Auftrag seines Weines unterwegs. Er weiß, wo er herkommt, er weiß, wie es ist, ganz unten zu sein. Das hat ihm Überheblichkeit und elitäre Denke erspart – und ihn zu einem verwurzelten, geerdeten Menschen mit kühnen Träumen heranreifen lassen.

Hillinger Weine werde heute auf der ganzen Welt getrunken. So etwas passiert nicht ohne Grund: Der Österreicher hat sich von Anfang an einem rigorosen und kompromisslosen Qualitätsanspruch verschrieben. Seine Weine heimsen Spitzenbewertungen von den wichtigsten Weinführern ein, längst hat er die gesamte Produktion auf bio umgestellt, sein Team besteht aus jeder wunderbaren Sorte Mensch, die Weingenuss mit Tatendrang und Talent zu verbinden weiß. Wie es der große Meister aus dem Burgenland eben vorlebt. Und das nicht nur in Sachen Rebensaft: Sein soziales Engagement läuft meist unter dem Radar, was von ihm aber so gewollt ist. Er will nicht mehr im Rampenlicht stehen als er das ohnehin schon tut. Er ist eben ein echter Charakter, ein Winzer-Unikat, der mit seinen 50 Jahren schon, Pardon, sauviel erreicht hat. Und immer noch sehr viel vorhat.


office@leo-hillinger.com
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