Weingut Stigler

Eines Kaisers würdig

Im sonnenverwöhnten Baden ist es ja bekanntlich alles andere als selten, das sogenannte Kaiserwetter. Eigentlich verständlich, immerhin erhebt sich hier der Kaiserstuhl. Der ist benannt nach Kaiser Otto III. und verleiht der süddeutschen Gegend einen gewissen Glanz. Mehr als die meisten anderen wird das Ausnahmeweingut Stigler in Ihringen dieser royalen Region und ihrem Namen gerecht. Seit 1881 im Familienbesitz und weit über die Grenzen Badens, ach was, Deutschlands hinaus bekannt für seine beispiellosen Weine, legt man beim Weingut Stigler einen charakteristischen Anbau und Ausbau an den Tag, der sofort erkennbar ist. Eine derart eigene Linie ist selten – und macht die Stigler-Weine zu etwas ganz Besonderem selbst unter den gestrengen Augen des VDP.

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Was sie so besonders macht? Nun, in einer Region wie Baden mit seinen deutschlandweit höchsten Forderungen für Prädikate, werden bei Stiglers mal locker 95 Prozent der Tropfen zu Prädikatsweinen – ein einzigartig hoher Wert. Tja, und dann ist da natürlich noch die Lage Ihringer Winklerberg, für die selbst gestandene Topwinzer des Landes alles hergeben würden. 1800 Sonnenstunden lassen die Muskeln spielen, verwöhnen die Reben und sorgen in Verbindung mit dem unermüdlichen Einsatz im Weinberg für eine Pole Position, die sich die Stiglers mit unermüdlichem Einsatz erarbeitet haben – aber dafür eben mit Sensationsweinen entschädigt werden, deren Eleganz, Raffinesse und stets klar erschmeckbare Provenienz immer aufs Neue begeistern.

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Die Roten lagern gerne besonders lang im Fass, geradezu ein Wellness-Urlaub, bei dem Charakter, Ausdruck und Komplexität wunderbar betont werden. Unter dem Weißen spielt natürlich der eng mit Ihringen verbundene Silvaner eine große Rolle, auch in Sachen Burgunder gibt man sich als Traditionalist zu erkennen, während der französische Chenin Blanc für die experimentierfreudige Seite der Familie steht. Seit 1991 kümmern sich Andreas und Regina Stigler um die kaiserlichen Belange zwischen Berg und Keller, mit Maximilian Stigler macht sich auch der noch studierende Junior bereit für den Einstieg in den Familienbetrieb. Wie alle Generationen vor ihm, wird er einerseits neue Akzente setzen und einige Feinjustierungen vornehmen, andererseits die Traditionen weiter lebendig halten, konsequent auf Handarbeit und motorisierte Unterstützung in Form eines 1952-er Traktors von Porsche mit stolzen18 PS setzen. Fest steht: Das hätte auch Otto III. überzeugt.


info@weingut-stigler.de
www.weingut-stigler.de