Wiesergut

Auf einem Flecken Erde in den Bergen, auf dem seit 1350 ein Gutshof steht: WIESERN.

Alpen und Erholung, diese beiden Schlagworte gehören ja bekanntlich zusammen wie Spargel und Weißwein, wie Winter und Skifahren. Entschleunigen, durchatmen, zur Ruhe kommen und neue Kraft tanken, in der Bergwelt ist das an vielen Orten möglich. Auf dem Wiesergut im Salzburger Land gibt man sich jedoch nicht damit zufrieden, diesen Begrifflichkeiten einigermaßen gerecht zu werden. Man definiert sie mal so eben neu, treibt sie zu ungeahnter Blüte. Das fängt schon bei der Lage an. Eingerahmt von den sanften Ausläufern der Pinzgauer Grasberge, den imposanten Gipfeln der Kitzbüheler Alpen und der Hohen Tauern, schmiegt sich das Anwesen an die Hänge des Glemmtals. Vollkommene Ruhe und herrliche Abgeschiedenheit sind hier garantiert: Das Tal ist nur von einer Seite zu erreichen und liegt inmitten einer denkbar spektakulären Naturkulisse, die sommers wie winters unzählige Aktivitäten ermöglicht.

Das ist aber natürlich erst der Anfang. Seit 1222 besiedelt, seit 1350 Standort eines Hofes und im 19. Jahrhundert von Gertraud Kröll in einen Urlaubsbauernhof umgewandelt – viel historischer kann ein Boden nicht sein. Seit 2012 schalten und walten hier ihr Urenkel Josef Kröll und seine Frau Martina, zwei Gastgeber, wie es sie dieser Tage nicht mehr allzu viele gibt. Anstatt einfach ein bestehendes Gut zu übernehmen und lieblos auf Gäste zu warten, reisten sie zunächst durch die Welt, schärften ihre Vision – und erschufen mit dem neuen Wiesergut ein liebevolles Kleinod mit ganz eigener Philosophie. Auf unnachahmliche Weise kommen hier puristisches Design, hochwertige, teils exklusiv verarbeitete Materialien, erdige, warme Farben und alpiner Charme zusammen. Das Endergebnis ist ein Wohlfühlort mit 17 spektakulären Suiten, der selbst in einem mit Resorts und Luxusherbergen bepflanzten Gebiet wie den Alpen solitär auf weiter Flur steht.

Komfort und Harmonie sind die Grundpfeiler, auf denen nicht nur die geschmackvollen Zimmer mit ihren unbezahlbaren Ausblicken ruhen. Auch im naturbelassenen Spa-Bereich mit seinem offenen Feuer, dem großzügigen Ruheraum, Außenpool, Sauna und den Zimmern für wohltuende Anwendungen setzen Krölls Anspruch an Behaglichkeit konsequent um. Was noch fehlt? Richtig, ein gastronomisches Konzept, das der Philosophie eines solchen Hauses gerecht wird. Auftritt Patrick Sagmeister. Der Küchenchef hat sich einer bedingungslos saisonalen Frischeküche verschrieben, viele der verwendeten Produkte kommen aus dem Umland oder gar aus heimischer Produktion. Unkomplizierte Gerichte mit erntefrischen Naturprodukten und einer hausgemachten Wildkräuterküche verwöhnen Gaumen und Augen, das selbstgebackene Brot betört die Nase. Paradiesisch, dieser Ort. Und nur aus einem Grund problematisch: Wie soll man sich nach einem Aufenthalt auf dem Wiesergut bloß wieder im hektischen Alltag zurechtfinden?


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