Alt Luxemburg

Herzstück der Berliner Gastronomie

Wenn es so etwas wie die gastronomische Seele Berlins noch gibt, dann ist sie im Alt Luxemburg zuhause. Holzvertäfelung, Kronleuchter, schwere Holzmöbel, Spiegel und edles Mobiliar sprechen eine deutliche Sprache, die die lukullische Linie dieses echten Berliner Klassikers nahtlos aufgreift. Seit 1982 ein Treffpunkt für Gourmets, Lebemenschen, Kenner und Genießer, hat sich das Alt Luxemburg zu einem Refugium in der kurzlebigen Berliner Restaurantlandschaft gemausert, zu einem Fels in der allzu unübersichtlichen Welt neuer Trends und Moden.

Sollen die anderen doch irgendwelchen Modeerscheinungen hinterherhecheln, scheint man hier mit Bestimmtheit zu sagen, wir wenden uns nicht von der Haute Cuisine ab. Das dankt ihnen seit vielen Jahren ein treu ergebenes Publikum, das hier die Klassiker der Küchengeschichte immer wieder neu entdecken kann. Zu verdanken ist das Karl Wannemacher, so etwas wie der Pionier der deutschen Spitzenküche. Schon in den Siebzigern brillierte er als Sous-Chef im Maitre, dem einzigen Zwei-Sterne-Laden der Stadt, 1982 eröffnete er das Alt Luxemburg, 1997 ernannte man ihn zum Berliner Meisterkoch.

Wer einmal bei ihm gegessen hat, weiß, warum der Feinschmecker sein Restaurant zum besten Traditionslokal der Stadt ernannt hat: Hummer, Kalbstafelspitz oder Kalbsbries zur Vorspeise, als Hauptgang Dorade mit Estragonsoße oder Maibock werden durch seine Handschrift zu aromatischen Erkundungen, die man den gerne alteingesessenen Gerichten gar nicht mehr zugetraut hätte. Ja, es pocht stark und gesund in der Windscheidstraße, das kulinarische Herz der Stadt. Hören Sie es auch?


www.alt-luxemburg.de