20 FRAGEN AN …

Christoph Hammel

Schlauchzieher | Fassputzer und Kellerentertainer | www.weinhammel.de

Auf welche Leistung sind Sie besonders stolz?

Als ich vor über 30 Jahren meinen ersten Wein selbstständig ausgebaut und abgefüllt habe. Meine Töchter machen mich auch extrem glücklich, aber das haben sie sich selbst erarbeitet.

Was treibt Sie an?

Phantasie und Ungeduld.

Ärgern Sie sich über Kritik?

Und wie! … und dann sehe ich es ein und sag zu mir selber: Halt die Klappe – die Anderen haben ja recht!

Was kann Ihre Sekretärin, was Ihr iPhone nicht kann?

Mir Disziplin in administrativen Belangen anmahnen. Ist auch ständig notwendig.

Sind Sie ein Late-Night-Checker oder ein Early-Bird?

Late Night! Aber auch ich werde älter und eine Tasse Earl Grey zum Sonnenaufgang hat was magisch Spirituelles.

Wenn Sie einen Orden verleihen könnten, wer würde ihn bekommen?

Er hat wohl schon hunderte, egal, ganz klar Nelson Mandela !!!!!!

Verraten Sie uns Ihr Lieblingsrestaurant?

Im Herxheimer Honigsack, am Kachelofen mit einem Viertel Riesling und einer Pfälzer Hausmacher Leber – und Blutwurstlasagne. Ansonsten an jedem Pfälzer Weinfest mit einer Bratwurst im Weck und einem Schoppen kühler Rieslingschorle. Der Himmel auf Erden! Und ganz wichtig: alle Wiener Würstelstände und Heurigen !!!!

Der beste Ort für den Ausklang einer durchfeierten Nacht?

Der Biertresen nach all dem Wein und zur Erholung in die Sauna.

Wie entspannen Sie?

Mit Musik, Sauna und Schwimmbad und Indiana Jones.

Angenommen, Sie könnten eine Woche lang jemand anderer sein. Wer wäre das?

Andere haben es auch nicht leichter und müssen auch morgens raus. Eine Woche Schweigemönch, das wäre echt mal eine Abwechslung, nicht nur für mich.

Ihre Vorbilder?

Alle, die mit Mut und Zuversicht ins kalte Wasser springen und erst hinterher fragen, ob man darin schwimmen kann. Initiative ist mir wichtig. Von daher komme ich wieder auf Nelson Mandela. Er war ein Licht für die ganze Welt, nicht nur für Afrika.

Welche Charaktereigenschaften schätzen Sie?

Über sich selbst lachen können.

Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?

“Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ von Joachim Meyerhoff.

Was ist für Sie ein perfekter Tag?

Mit meiner Frau wo sein, wo mich keiner kennt, mich niemand anruft und ich keinen Termin habe. Leider waren wir noch nie da. Kommt aber noch.

Worauf sind Sie stolz?

Meine Töchter! Ich bin Ihnen noch nicht peinlich, noch nicht. Mit den Chicks auf Tour in der Stadt, sehr cool!

Verraten Sie uns Ihren Lieblingswinzer? Ihr Lieblingsweingut?

Bassermann–Jordan, schon immer! Niemand macht Anspruch so trinkbar, ohne dass man das Abitur nochmal machen muss. Lieblingswinzer ganz, ganz viele. Nicht (nur) der Weine wegen, der Menschen und Kumpel wegen. Danke, das ich dabei sein darf!

Ihr größter Erfolg?

Mit Menschen und Familie zu leben und zu arbeiten, ohne die ich und meine Talente nichts wert wären, ohne deren Unterstützung.

Ihre größte Niederlage?

Unzählige! Alle selbst eingebrockt!

Wofür haben Sie kein Verständnis?

Ich … also ohne mich … nur ich kann … hallo, ich bin hier der … HAU AB!

Schenken Sie uns eine Lebensweisheit?

“Kumm, geh for !“ (Pfälzisch: Also soooo schlimm war’s wohl nicht …).

Was haben Sie immer im Kühlschrank?

Marmelade (nur aus Ösiland!) und Worscht!

Was wäre Ihre Henkersmahlzeit?

Pfälzer grobe Hausmacher Bratwurst vom Grill im Weck und do dezu ähn guude Schoppe Pälzer Rieslingschorle.