20 FRAGEN AN …

PietzonkaJens_Sommelier_Wein_Dresden_Kšln_16.03.2015_by Stephan Pick

Jens Pietzonka

Sommelier | www.weinzentrale.com

Auf welche Leistung sind Sie besonders stolz?

Auf meine Weinbar WEINZENTRALE.

Was treibt Sie an?

Das Leben treibt mich an. Es ist viel zu kurz und keiner von uns weiß, wann es zu Ende ist. Daher ist jeder neue Tag eine großartige Motivation.

Ärgern Sie sich über Kritik?

Kritik gehört nun mal zum Leben dazu. Dass Kritik schwieriger zu verdauen ist wie Lob ist wahrscheinlich menschlich.

Wohin geht Ihre nächste Reise?

Im Mai geht es mit befreundeten Weinnasen an die Mosel und im Juni mit meiner Frau nach Barcelona.

Was kann Ihre Sekretärin, was Ihr iPhone nicht kann?

Ich habe weder das eine noch das andere.

Sind Sie ein Late-Night-Checker oder ein Early-Bird?

Wahrscheinlich beides. Late-Night natürlich berufsbedingt, familiär gesehen eher der Early-Bird, wobei mir das tägliche gemeinsame Frühstück mit der Familie sehr wichtig ist. Dies gibt mir einen positiven Drive für den Tag.

Mit wem möchten Sie auf keinen Fall am Tisch sitzen?

Wenn mir bei dieser Frage Personen einfallen würden, wäre dies sehr schade und traurig zugleich.

Wenn Sie einen Orden verleihen könnten, wer würde ihn bekommen?

Meine Eltern. Ohne sie wäre ich nicht hier und mir wären schöne, spannende, unvergessliche 45 Jahre verwehrt geblieben.

Verraten Sie uns Ihr Lieblingsrestaurant?

Da gibt es viele. Zuletzt habe ich mich im Vineria Paradeis bei Alois Lageder in Südtirol sauwohl gefühlt.

Der beste Ort für den Ausklang einer durchfeierten Nacht?

Auf meiner Couch.

Wie kann man Sie kulinarisch verwöhnen?

Mit einfachen Gerichten, welche mit Liebe und guten Produkten zubereitet sind.

Wie entspannen Sie?

Im Kreise meiner Familie, je größer die Runde desto besser.

Angenommen, Sie könnten eine Woche lang jemand anderer sein. Wer wäre das?

Rückblickend …. Mario Götze in der Woche nach dem 13. Juli 2014.

Ihre Vorbilder?

Ich nenne sie gern in meinen jungen Lehrjahren Wegweiser und jetzt im „Alter“ Weggefährten …
Jürgen Wegmann, Stephane Gass, Dominiqúe Metzger, Johannes King und mein Freund Silvio Nitzsche.

Welche Charaktereigenschaften schätzen Sie?

Lebensbejahend, spontan und sich selbst nicht zu ernst nehmend.

Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?

SOMMS von Silvio Nitzsche.

Was ist für Sie ein perfekter Tag?

Eigentlich sollte dies jeder Tag sein … wenn es als Zugabe noch etwas Sonnenschein, Meeresrauschen und Sand zwischen den Zehen gibt … habe ich nichts dagegen.

Worauf sind Sie stolz?

Auf meine Kinder.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?

Eine Rundreise durch die USA, das muss noch irgendwie klappen.

Ihr Lieblingsgericht?

Schlemmerschnitte a`la Johannes King.

Ihr größter Erfolg?

Beruflich gesehen … zweimal Sommelier des Jahres im Falstaff Magazin und Aral-Schlemmeratlas und die Eröffnung meiner Weinbar.

Ihre größte Niederlage?

Am 19. März 1986 vor dem Fernseher die 3:7 Niederlage von Dynamo Dresden in Uerdingen.

Wofür haben Sie kein Verständnis?

Brutalität und Gewalt gegen Menschen und Tiere.

Welches Talent hätten Sie gerne?

Singen würde noch gut zu mir passen, aber ohne geht es auch.

Schenken Sie uns eine Lebensweisheit?

Nimm dir Zeit für dich, bevor die Zeit dich nimmt.

Das Leben ist zu kurz, um …

… sich über eigene und anderer Fehler aufzuregen (ich versuche es zumindest).

Wie definieren Sie Luxus?

Gesund zu sein.

Was haben Sie immer im Kühlschrank?

Kaviar, Balik-Lachs, Dom Perignon und Le Montrachet …. Scherz

Haben Sie ein Lebensmotto?

Das Glas ist immer halbvoll.

Was wäre Ihre Henkersmahlzeit?

Schlemmerschnitte a`la Johannes King.