20 FRAGEN AN …

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Miguel Calero

Geschäftsführender Gesellschafter | YouDinner GmbH | www.youdinner.com

Ärgern Sie sich über Kritik?

Kritik sehe ich in erster Linie als Hilfestellung. Sie unterstützt mich dabei, mich stetig zu verbessern. Grundsätzlich gesehen ärgere ich mich also nicht darüber. Mühsam ist für mich lediglich Kritik von Menschen, die ihre Meinung unwissend und unreflektiert äußern. Manchmal sogar, um gezielt zu verletzen.

Wohin geht Ihre nächste Reise?

Wenn „Reisen“ bedeutet, nicht im eigenen Bett zu schlafen, dann bin ich fast jeden Tag auf Reise. Mit YouDinner bieten wir mehrfach pro Woche Events in verschiedenen Städten an und es müssen natürlich auch Gespräche für zukünftige Events geführt werden, ich bin also fast ständig in ganz Deutschland unterwegs.
International gesehen geht meine nächste Reise nach Skandinavien.

Was kann Ihre Sekretärin, was Ihr iPhone nicht kann?

Im Moment ist mein iPhone meine Sekretärin.

Sind Sie ein Late-Night-Checker oder ein Early-Bird?

Ich bin beides. Ich habe das große Glück, dass ich mit sehr wenig Schlaf auskomme und somit jeden Tag von frühmorgens bis nachts voll ausschöpfen kann.

Verraten Sie uns Ihr Lieblingsrestaurant?

Ein Lieblingsrestaurant habe ich nicht. Im Gegenteil: Ich bin sehr froh darüber, dass es so viele Restaurants gibt, in die ich gerne einkehre.

Der beste Ort für den Ausklang einer durchfeierten Nacht?

Egal in welcher Stadt, egal an welchem Ort: ein Café. Ich finde es faszinierend, zu beobachten, wie für einige Menschen der Tag beginnt und für die anderen der gestrige Tag gerade erst endet.

Wie entspannen Sie?

Ehrlich gesagt entspanne ich am liebsten in einem voll besetzten Restaurant. Dann kann ich meine Gedanken schweifen lassen, mich an großartigem Essen erfreuen und mich gerne auch mal in guten Service „schockverlieben“. Das Gewusel und der Lärm prallen völlig an mir ab und lassen mich zur Ruhe kommen.

Ihre Vorbilder?

Meine Vorbilder sind definitiv meine Eltern! Sie sind als Gastarbeiter in ein fremdes Land – von Spanien nach Deutschland – gegangen, ohne Sprachkenntnisse und ohne zu wissen, was sie erwartet. Getrieben von dem Gedanken, ein besseres Leben zu führen und vor allem von dem selbstlosen Wunsch, ihren beiden Kindern ein Leben zu ermöglichen, dass sie selbst so nicht hatten.

Welche Charaktereigenschaften schätzen Sie?

Definitiv Ehrlichkeit und Pünktlichkeit.

Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?

“Der Goldene Handschuh“ von Heinz Strunk.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?

Meine privaten Träume bleiben privat.
Beruflich gesehen, neben dem Wunsch, YouDinner in eine erfolgreiche Zukunft zu führen, möchte ich dazu beitragen, der deutschen Kulinarik endlich zu dem Stellenwert weltweit zu verhelfen, den sie verdient. Das bedeutet in erster Linie aber auch, dass die Branche mehr zusammenrücken muss. Ich hoffe, dass wir in dieser Sache mit YouDinner einen großen Beitrag leisten können.

Ihr Lieblingsgericht?

Hier gilt das Gleiche wie beim Restaurant: „Das“ Lieblingsgericht habe ich nicht. Dafür gibt es einfach zu viele Gerichte die ich wahnsinnig gerne esse.

Ihr größter Erfolg?

Mein größter Erfolg ist, dass ich es geschafft habe, mit fast allen wichtigen Menschen, die mich bisher in meinem Leben begleitet haben, einen guten Kontakt zu pflegen, egal ob mit Ex-Freundinnen, ehemaligen Mitarbeitern oder Jugendfreunden.

Ihre größte Niederlage?

Ich konnte meinem viel zu früh verstorbenen Vater leider nicht mehr persönlich sagen, was er für ein großer Mensch ist und wie dankbar ich für meine unglaublich behütete Kindheit bin.

Wofür haben Sie kein Verständnis?

Für Lügen und Intrigen. Das Leben ist einfach viel zu kurz für falsche Spiele.

Welches Talent hätten Sie gerne?

Mehr Geduld.

Das Leben ist zu kurz, um …?

… qualitativ schlecht zu essen und zu trinken und um emotional gesehen in „schlechter Gesellschaft“ zu sein.

Wie definieren Sie Luxus?

Luxus heißt für mich, an einem freien Tag nicht darüber nachdenken zu müssen, ob man sich das, worauf man Lust hat, auch leisten kann. Ganz egal ob es um einen Abend im Kino, im Theater oder um ein schönes Dinner geht.

Was haben Sie immer im Kühlschrank?

Licht. Zumindest dann, wenn ich ihn bei meinen seltenen „Heimatbesuchen“ endlich mal wieder öffne.

Was wäre Ihre Henkersmahlzeit?

Ein niemals endendes Menü.