20 FRAGEN AN …

Rainer Stocké

Fotodesigner | Künstler

Auf welche Leistung sind Sie besonders stolz?

Ich bin heute stolz darauf, wenn ich zurückblicke und so einige Situationen in meinem Leben passieren lasse, dass ich konsequent meinen Weg in der Kunst gegangen bin – ohne wenn und aber – und insbesondere geschmäcklerischen Strömungen niemals gefolgt bin.

Was treibt Sie an?

Es sind mein Umfeld, meine Freunde, meine Erfahrungen und Erlebnisse negativer oder auch positiver Art, die ich in meinen Bildern verarbeite. Dort wo Fotografie aufhört und seine Grenzen hat, beginnt meine Malerei. Erlebtes in Bilder umzusetzen ist mein Ventil und Antrieb.

Ärgern Sie sich über Kritik?

Nein, ganz und gar nicht, es nützt mir sehr, solange diese konstruktiv und sachlich ist.

Wohin geht Ihre nächste Reise?

Ich bin jetzt seit Oktober auf der Insel Mauritius und fliege Ende Februar wieder nach Südfrankreich um dort in meinem 2. Atelier neue Dinge anzugehen, insbesondere arbeite ich dort gerne an meinen Skulpturen aus angeschwemmten Holz und Schrott.

Was kann Ihre Sekretärin, was Ihr iPhone nicht kann?

Mich bis zur Weißglut bringen.

Sind Sie ein Late-Night-Checker oder ein Early-Bird?

Ich bin absoluter Early-bird, der mit 5-6 Stunden Schlaf zufrieden ist – es ist die Neugier, die mich nicht länger schlafen lässt zum Leidwesen meines engen Umfeldes.

Mit wem möchten Sie auf keinen Fall am Tisch sitzen?

Die Namen möchte ich hier nicht nennen.´

Wenn Sie einen Orden verleihen könnten, wer würde ihn bekommen?

César Manrique, spanischer Maler – für sein Werk und sein großes Engagement insbesondere auf der Insel Lanzarote für den Erhalt der Natur und natürlicher Ressourcen.

Verraten Sie uns Ihr Lieblingsrestaurant?

Oh da gibt´s doch mehrere, zum Einen DOBLERs Restaurant in Mannheim mit Norbert, dem Sternekoch und Gabi als exzellente Gastgeberin und Freundin. Sehr gerne gehe ich auch in Saint Tropez im Sommer in den Club 55 um mich mit Freunden zu treffen. Aber nicht zu vergessen das Cheval blanc in Lembach/Elsass mit der hervorragenden Küche von Pascal und Carole Bastian, ein richtiger Schlemmerpalast, den ich sehr gerne aufsuche, wenn ich in der Region bin.

Der beste Ort für den Ausklang einer durchfeierten Nacht?

Ist für mich ein Bett …

Wie kann man Sie kulinarisch verwöhnen?

Das ist manchmal sehr einfach zu bewerkstelligen mit einem Pfälzer Saumagen, Püree und einem saftigen Sauerkraut oder auch sehr gerne auch eine schöne gebratene Gänselebervariation und danach einen wunderbaren Loup de mer – ach mir läuft gerade das Wasser im Munde zusammen, ich glaube ich muss jetzt eine Pause machen mit dem Interview…

Wie entspannen Sie?

Ich spiele sehr gerne Golf und das fast immer früh morgens ab 6.30, in unberührter Natur, ein herrliches Erlebnis immer wieder zum Entspannen, Sinnieren und einfach mit anderem konfrontiert zu sein – einfach abschalten.

Welche Charaktereigenschaften schätzen Sie?

Ich schätze Offenheit, Ehrlichkeit, respektvoller Umgang miteinander – dies führte letztlich zu wunderbaren Freundschaften in meinem Leben.

Worauf sind Sie stolz?

Ich bin stolz auf mein Schwesterlein, die es immer wieder schafft, mit Ihrer Ausstrahlung, Engelsgeduld und Toleranz einfach immer da zu sein, zuzuhören und deshalb ein toller Mensch ist. Ein selbstloses „Auffangbecken“ für alle Probleme dieser Welt – ohne Worte. Wunderbar.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?

Vielleicht doch noch ein Musikinstrument wie das Gitarrenspielen vertiefen.

Ihr Lieblingsgericht?

Wenn es an der Zeit ist, freue ich mich täglich aufs Neue auf frischen Spargel in allen Varianten, Zutaten oder Beilagen – diese Jahreszeit ist für mich das fünfte Quartal sozusagen.

Ihr größter Erfolg?

Mein größter Erfolg ist, den Krebs besiegt zu haben – denn nur mit Perspektive im eigenen Leben kann man etwas weiter geben, das habe ich gelernt und zwar ganz schnell während meiner Genesung – was Gesundheit bedeutet und wie ich doch leichtsinnig oftmals damit umging.

Welches Talent hätten Sie gerne?

Ich bewundere Musiker jeglicher Musikrichtung oder Instrument das sie spielen – es war mir zeitlich nicht möglich oder mir fehlte die Geduld dies zu vertiefen, was ich heute bedaure, obwohl ich in jungen Jahren sogar Gitarre in einer Band spielte.

Das Leben ist zu kurz, um …

um schlechten Wein zu trinken …

Wie definieren Sie Luxus?

Wahrer Luxus ist, wenn ein Mensch auf etwas verzichtet, um zur Befriedigung der Bedürfnisse von Menschen mit anderen Wertvorstellungen beizutragen.

Was haben Sie immer im Kühlschrank?

Gleich wo ich mich befinde, es muss ein weisser junger Sauvignon sein, In der Pfalz ist das ein Weissburgunder von Philipp Kuhn, Laumersheim.