Domäne Wachau

Die Rebenrevolution


Man kann es gar nicht anders sagen: Es war eine Revolution, die die Wachau vor einigen Jahren durchpustete, aufrüttelte, grundlegend veränderte. Damals übernahmen Roman Horvath und Heinz Frischengruber die Geschäfte der Domäne Wachau – und führten das Weingut in ungeahnte Höhen, die selbst Kenner schwindlig machte. Wie war das möglich? Wie konnte binnen kürzester Zeit ein derartiger Umbruch nicht nur in die Wege geleitet, sondern mit sensationellem Erfolg durchgeführt werden? Immerhin reichen die Wurzeln des Weinguts bis ins 12. Jahrhundert zurück. Und die Mühlen der Tradition, die mahlen bekanntlich recht langsam.

(c) gugler GmbH

Nicht so an der Donau. Mit der Umbenennung von Freie Weingärtner Wachau in Domäne Wachau erfolgte ein Gipfelsturm, den Österreich in dieser Konsequenz noch nicht erlebt hatte. Master of Wine Horvath und Kellermeister Frischengruber setzen gemeinsam mit den Winzerfamilien der Domäne Wachau auf akkurate Qualitätsarbeit, machen die steilen Hänge ihrer Terrassen zum Aushängeschild und verpflichten sich rigoros zur Handlese. Das Arbeiten ist in Steillagen wie diesen eine echte Herausforderung; doch Weinbau hat für die beiden nichts mit einem Spaziergang zu tun. Wer außergewöhnliche Weine erzeugen will, der muss eben auch Außergewöhnliches leisten. Und das tun die beiden nun schon seit über zehn Jahren.

Belohnt werden sie mit Spitzentrauben, die längst auch international für Furore sorgen und Höchstbewertungen in allen renommierten Wein-Guides abräumen. Die Bandbreite ihrer Veltliner ist sagenhaft, auch ihre Rieslinge sind echte Charakterköpfe mit sensationellem Säure-/Fruchtspiel. Dank eines der modernsten Weinkellers der Region auf der einen und ihrer Philosophie vom Minimaleingriff in die Natur können hier Weine wachsen, reifen und abgefüllt werden, die den Atmen der Wachau in sich tragen und dennoch neue Wege gehen. Besseren Weißwein muss man in Österreich lange suchen, kompromissloseren Qualitätsanspruch auch. Alles was hier aus dem Keller kommt, ist im Premium-Segment zuhause und wird beispielsweise auch auf dem Wiener Opernball ausgeschenkt. Nur mal so als Maßstab für das Ansehen der Domäne Wachau im Weinland Österreich.

Darum geht es Horvath und Frischengruber vorrangig aber gar nicht. Mit der Domäne Wachau stehen sie vor allem für nachhaltigen Weinbau, für die Pflege der historischen Terrassen hier an der Donau und für die Etablierung autochthoner Rebsorten wie Neuburger oder Roter Traminer. Schön, dass es in der Weinwelt Protagonisten wie diese beiden gibt. Ohne sie wäre nicht nur die Wachau um einiges ärmer.


office@domaene-wachau.at
Zur Website