20 FRAGEN AN …

Ben Blaskovic

Schauspieler | Musiker | Abenteurer | www.benblaskovic.com | www.blaskovic.de | www.explorers-sports.com

Was treibt Sie an?

Das Leben selbst treibt mich an. Wenn ich auf dem Berg sitze und in die Weite gucke, wenn ich auf dem Segelboot sitze und den Wind auf meiner Haut spüre, wenn ich mit guten Freunden bei gutem Wein und Essen sitze – das hält mich am Leben.

Ärgern Sie sich über Kritik?

Nein. Kritik finde ich sehr wichtig, um sich weiter zu entwickeln. Die Kunst ist, Kritik nicht persönlich zu nehmen und sein Ego aus dem Spiel zu lassen. Manchmal nicht einfach, aber auch Übungssache. Desto besser man sich kennt, umso besser gelingt einem das.

Wohin geht Ihre nächste Reise?

Wenn Sie damit die Reise in ein Land meinen: heute bin ich noch in Berlin zur Berlinale, morgen geht es zurück nach München, am Wochenende auf Skitour mit meiner Outdoorfirma Explorers in unsere bayerische Alpen, die Woche drauf nach Hamburg. Der nächste Urlaub geht vielleicht mal ne Woche oder 10 Tage weiter weg, bevor die Dreharbeiten zu den verschiedenen Projekten Ende März wieder anfangen. Wohin meine nächste innere Reise geht weiß ich nicht. Das weiß man selten und das ist auch das spannende am Leben.

Sind Sie ein Late-Night-Checker oder ein Early-Bird?

Ich bin eher ein Frühaufsteher und ein Früh-ins-Bett-Geher. Ich liebe die ersten Stunden des Tages und erreiche sehr gerne sehr viel tagsüber.
Natürlich feiere ich auch gerne, aber mittlerweile lieber punktuell als zu viel.

Wenn Sie einen Orden verleihen könnten, wer würde ihn bekommen?

Da gibt es so viele Menschen. Ich würde ihn an jemanden verleihen, der mit seiner Arbeit nicht nur etwas für sich selbst macht, sondern ein „Segen“ für die Gemeinschaft ist. Das meine ich jetzt gar nicht unbedingt karitativ, sondern so, dass man auch mit kleinen Arbeiten jemanden positive Energie schenken kann. Deswegen mache ich übrigens auch Filme und Musik. Das sind Medien, mit denen du Menschen bewegen kannst. Mit Sport geht das natürlich auch.

Der beste Ort für den Ausklang einer durchfeierten Nacht?

Segelboot mit Seemannsfrühstück und guten Kaffee.

Wie kann man Sie kulinarisch verwöhnen?

Ich liebe thailändisches Essen, da in diesem für gewöhnlich alles drinnen ist, was der Körper braucht. Ich finde es wichtig meinem Körper größtenteils Dinge zu zuführen, die auch etwas bringen: Proteine, Vitamine, Ballaststoffe, etc.. Natürlich liebe ich auch Pasta und guten Wein.

Wie entspannen Sie?

Ich entspanne am meisten auf dem Berg. Im Sommer beim Klettern und Wandern oder beim Segeln am Tegernsee, im Winter auf Skitour in den Alpen. Wenn ich unterwegs bin und viel Arbeit habe, meditiere ich jeden Morgen 10-15 Minuten. Und wenn es eine Sauna im Hotel gibt, lasse ich die natürlich nicht aus.

Angenommen, Sie könnten eine Woche lang jemand anderer sein. Wer wäre das?

Ich wäre gerne mal Pilot oder Profibergführer. Außerdem würde ich gerne mal so einen Riesen-Cargo-Dampfer (wie Tom Hanks in einem seiner Blockbuster) fahren. Und der Männertraum: einmal in den Körper einer Frau schlüpfen 😉

Welche Charaktereigenschaften schätzen Sie?

Flexibilität, Leben ohne oder mit sehr wenig Ego, Easyness, Unkompliziertheit, Offenheit, Freude, Lachen, Tiefe, Freundschaft, abenteuerlich, Gemeinsamkeit.

Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?

Andy Holzer – Balanceakt. Ein Buch über einen österreichischen blinden (!) Bergführer. Wahnsinns-Typ. Danke Hansi Heckmair für den guten Tipp.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?

Gleitschirmfliegen. Alpenüberquerung (zu Fuß im Sommer und im Winter mit Skiern), Atlantiküberquerung mit dem Segelboot.
Weltumsegelung. Snowkiten.

Welches Talent hätten Sie gerne?

Mit Talenten bin ich Gott sei Dank sehr gesegnet. Ich bin kreativ, musikalisch und sportlich. Da darf ich mich wirklich nicht beschweren.

Schenken Sie uns eine Lebensweisheit?

Es kommt nicht darauf an wo und wann man wo ist, sondern mit wem man dort ist.

Das Leben ist zu kurz, um …

… nichts unausprobiert zu lassen, was man gerne ausprobieren will. Und offen zu sein für Dinge, die einem Freude bereiten könnten. Um Freude zu haben.

Wie definieren Sie Luxus?

Das Geld, die Zeit und den Raum zu haben, um das zu tun, was man tun möchte – mit der Basis, gesund zu sein, liebe Menschen um sich herum zu haben und ein Dach über dem Kopf zu haben.

Was haben Sie immer im Kühlschrank?

Lactosefreie Milch, Weißwein, Thaicurry Paste, saure Gurken, Karotten, Rote Beete.

Haben Sie ein Lebensmotto?

Nein. Ich stehe nicht auf Mottos. Aber ich versuche immer so viel Freude wie möglich in meinem Leben zu haben.

Was wäre Ihre Henkersmahlzeit?

Mit aller Wahrscheinlichkeit nach ein gutes Thaicurry an einem einsamen Strand in Kroatien mit Sicht auf ein schönes Segelboot.